Klipsch Forte IV – Das Meisterwerk, das HiFi-Hören neu definiert
Als Paul W. Klipsch 1985 den ersten Forte entwarf, hätte er sich wohl kaum vorstellen können, dass sein Vermächtnis vier Jahrzehnte später neue Höhen der Perfektion erreichen würde. Der Forte IV verkörpert die definitive Weiterentwicklung einer Ikone, in der traditionelle amerikanische Handwerkskunst und technologische Innovation zu einem Klangerlebnis verschmelzen, das alle Erwartungen übertrifft.
Technische Präzision, die den Unterschied macht
Das Herzstück der Forte IV ist der revolutionäre K-100-TI-Hochtöner mit 25-mm-Titanmembran und innovativem Phasenstecker mit breiter Abstrahlung, der den optimalen Hörbereich deutlich erweitert. Diese patentierte Technologie garantiert kristallklare Details und präzise Stereoabbildung, selbst bei seitlichem Hören, und eliminiert den für viele Standlautsprecher typischen Tunneleffekt. Der komplett neu entwickelte K-702-Mitteltöner mit 44,5-mm-Polyimidmembran wird vom Tractrix K-703-M-Horn mit Mumps-Horn-Geometrie angetrieben – einer patentierten Lösung für einen natürlichen, detailreichen und unverfälschten Mitteltonbereich, der für die Wiedergabe von Gesang und akustischen Instrumenten unerlässlich ist.
Leistung ohne Kompromisse
Die Basssektion kombiniert einen 281-Zoll-K-12-Verbundfaser-Tieftöner mit einem 15-Zoll-Passiv-Rückstrahler KD-15. Diese Konfiguration erzeugt tiefe Bässe bis hinunter zu 38 Hz mit außergewöhnlicher Kontrolle und Geschwindigkeit. Mit einer außergewöhnlichen Empfindlichkeit von 99 dB und einer Belastbarkeit von bis zu 400 W Spitzenleistung verwandelt der Forte IV selbst bescheidene Verstärker in Referenzsysteme, während er mit hochwertiger Elektronik Dynamikpegel erreicht, die einem heimischen Konzertsaal würdig sind (maximaler Schalldruckpegel 116 dB).
Universelle Kompatibilität und vielseitige Einrichtung
Die Nennimpedanz von 8 Ohm und die Bi-Wiring-/Bi-Amping-Konfiguration machen den Forte IV mit jeder Elektronik kompatibel, von hochwertigen 10-Watt-Röhrenverstärkern bis hin zu leistungsstarken Transistorverstärkern mit mehreren hundert Watt. Die neu entwickelte Frequenzweiche mit audiophilen Referenzbauteilen (Trennfrequenzen bei 650 Hz und 5200 Hz) garantiert tonale Kohärenz und fase Er ist in jeder Konfiguration perfekt einsetzbar und dank seiner kompakten Abmessungen (908 mm hoch, Stellfläche nur 422 x 330 mm) ideal für mittelgroße Wohnräume geeignet, ohne dass die Leistung eines Studiomonitors beeinträchtigt wird.
Amerikanisches Kulturhandwerk
Jedes Forte IV-Lautsprecherpaar wird in unserem Werk in Hope, Arkansas, nach den Originalvorgaben von Paul W. Klipsch von Hand montiert. Für die Furniere aus amerikanischem Walnussholz oder schwarzer Esche werden ausschließlich spiegelbildlich angeordnete Platten desselben Baumes verwendet, was ästhetische und akustische Symmetrie gewährleistet. Diese Hingabe zur Handwerkskunst, kombiniert mit der zehnjährigen Klipsch Heritage-Garantie, garantiert eine Investition, die sowohl klanglich als auch als Sammlerstück stetig an Wert gewinnt.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Welcher Verstärker passt am besten zu den Forte IV? Dank ihrer Empfindlichkeit von 99 dB erzielen die Forte IV auch mit 10-20-Watt-Röhrenverstärkern wie dem Luxman oder PrimaLuna hervorragende Ergebnisse, ihr maximales dynamisches Potenzial erreichen sie jedoch mit 50-150-Watt-Transistorverstärkern wie dem Marantz PM-KI Ruby oder dem Yamaha A-S3200.
Wie viel Abstand zur Rückwand ist für eine optimale Basswiedergabe nötig? Ein passives Rückstrahlersystem benötigt mindestens 80–120 cm Abstand zur Wand für eine kontrollierte Basswiedergabe. Geringere Abstände betonen die tiefen Frequenzen, was in sehr großen Räumen oder für diejenigen, die einen wärmeren Klang bevorzugen, von Vorteil ist.
Sind sie auch für Heimkino jenseits von Stereo geeignet? Absolut. Ihre außergewöhnliche Dynamik (116 dB SPL) und die klangliche Abstimmung mit Klipsch Center-Lautsprechern (RC-64 III oder RP-450C empfohlen) machen sie ideal als Frontlautsprecher in Mehrkanalsystemen, wobei Detailreichtum und ein immersives Klangerlebnis selbst bei hohen Lautstärken erhalten bleiben.
Worin unterscheidet sich die Forte IV von der Forte III? Sie verfügt über den neuen K-100-TI-Hochtöner mit Phasenstecker für breite Abstrahlung, den komplett überarbeiteten K-702-Mitteltöner und eine hochwertige Frequenzweiche mit audiophilen Bauteilen. Diese Verbesserungen optimieren die Stereoabbildung, die Stimmwiedergabe und den Frequenzgang im Vergleich zum bereits exzellenten Vorgängermodell.
Benötigen Sie spezielle Antivibrationshalterungen? Die robuste Konstruktion und das Gewicht von 32,7 kg gewährleisten bereits eine hervorragende Stabilität. IsoAcoustics GAIA-Ständer oder Townshend-Podeste können die Mikrodynamik und die Basswiedergabe weiter optimieren, insbesondere auf Holzböden oder bei geräuschempfindlichen Nachbarn.
Können diese mit verschiedenen Verstärkern bi-amped werden? Dedizierte Anschlüsse ermöglichen horizontales (gleicher Verstärker) oder vertikales (zwei verschiedene Verstärker) Bi-Amping. Eine beliebte Konfiguration verwendet einen Röhrenverstärker für den Mittel- und Hochtonbereich und einen Halbleiterverstärker für den Bass, wodurch die Stärken beider Technologien genutzt werden.